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Umzug – Teil 2

Weitere Vorbereitungen

Im ersten Teil dieser Reihe haben wir uns ja zunächst mit wichtigen Aspekten zum Wohl der Fische beschäftigt, also mit den Wasserwerten und der Fütterung. In diesem Part wollen wir einen Blick auf alle möglichen Gegenstände werfen, die wir noch für den Umzug benötigen. 
Einiges davon findet sich ganz bestimmt bereits im Besitz eines guten Aquarianers, bei anderen Dingen wird man nicht dran vorbei kommen, diese zu besorgen.
Es hängt natürlich auch von der Anzahl und Größe der Aquarien, die transportiert werden müssen, für größere Aquarien brauchen wir natürlich etwas mehr Ausrüstung. Das Gleiche gilt für längere Transportwege zum neuen Wohnort.

Fangen wir aber zunächst mit den Gegenständen an, die vermutlich jeder bereits zu Hause hat:

  • Schläuche
  • Eimer oder Kanister
  • Plastikbeutel
  • Gummibänder
  • Handtücher
  • Kescher
  • Wassertests
Einen Großteil davon benötigen wir für den Transport der Dekoration, des Wassers und der Technik oder zum Einfangen der Fische. Je nachdem ob ihr euer Ausgangswasser mitnehmen wollt, braucht ihr dann dementsprechend ausreichend viele verschließbare Kanister. 
Das Testen der Wasserwerte ist in der Zeit des Umzugs von großer Wichtigkeit, achtet also auch darauf, dass alle eure Testflüssigkeiten aufgefüllt sind, denn meistens gehen diese an einem Sonn- oder Feiertag leer, wenn man nicht für Nachschub sorgen kann.
 

Neben diesen Sachen gibt es aber auch ein paar, die wahrscheinlich noch nicht vorhanden sind und besorgt werden müssen, dazu zählen:

  • Verpackungsmaterial (bspw. Luftpolsterfolie)
  • große Eimer mit Deckel (min. 20l)
  • Transportbeutel für die Fische
  • Styroporboxen / Kühltasche (bei extremen Temperaturen)
Wie ihr seht dürftet ihr bereits die meisten Gegenstände besitzen, die wir für den Umzug benötigen, lediglich für den Transport der Fische gibt es ein paar Sachen, die man nicht unbedingt alltäglich braucht und daher selten schon vorrätig hat. Es ist wichtig an der Stelle zu sagen, dass ihr wirklich richtige Transportbeutel für Fische verwendet, keine einfachen Plastiktüten oder Müllbeutel! Bei diesen kann man sich einfach nicht sicher sein, dass diese beim Transport nicht kaputt gehen und auslaufen, es gibt Fischarten mit besonders spitzen Flossen, in diesem Fall sollte man zur Sicherheit sogar zwei Transportbeutel übereinander verwenden. Ein Auslaufen würde den sicheren Tod der Tiere bedeuten, das gilt es unbedingt zu verhindern! Wenn man wirklich sicher gehen will, dann verwendet man einfach Eimer, die mit einem Deckel luftdicht verschließbar sind, hier wird sicher nichts auslaufen können.
Das Verpackungsmaterial benötigt man einfach noch zusätzlich als Schutz. Man kann hiermit das Glas vom Aquarium bruchsicher machen, die Dekorationsgegenstände, also Steine und Wurzeln können feucht und sicher verpackt werden und auch zwischen den Transportbeuteln der Fische sorgt es für zusätzliche Stabilität. Alternativ kann man hierfür auch auf Styroporplatten oder Ähnliches zurückgreifen. 

Sicherheit geht vor

Man darf nicht vergessen, das Aquarium besteht aus Glas und ist sehr zerbrechlich, auch die Fische sind extrem empfindlich und anfällig aufgrund der stressigen Situation. Daher kann man gar nicht genug auf Absicherung und Polsterung setzen. Packt lieber alles doppelt und dreifach ein, um sicher zu gehen, dass auch alles heil am Ziel ankommt. Gestaltet einen solchen Umzug auch auf gar keinen Fall alleine, sondern besorgt euch Hilfe, zumindest für die schwersten Gegenstände, wie Unterschrank und Aquarium. Je nach Größe kann man ein Aquarium auch nicht einfach normal per Hand tragen. Das Risiko die Belastung nicht gleichmäßig zu verteilen, kann dazu führen, dass zu viel Druck auf einem Bereich entsteht und das Glas zerbrechen kann. Hierzu kann man sich eine große Holzplatte oder ein ähnlich stabiles Material zur Hilfe nehmen und das Aquarium auf dieser Platte zu transportieren. Dies hat auch noch den Vorteil, dass man zusätzlich geschützt ist beim Absetzen des Aquariums, da man nicht das Glas direkt auf dem Boden abstellt. 
Man sollte ebenfalls für eine ausreichende Absicherung zu sorgen. Spanngurte, Decken und Polster helfen hierbei dafür zu sorgen, dass während der Fahrt auch alles an Ort und Stelle bleibt.  Nichts wäre eine größere Katastrophe, als das Aquarium während des Transportes kaputt zu machen, selten ist schnell ein Ersatz zur Stelle, ganz von den Anschaffungskosten abgesehen. Hier gilt definitiv die Weisheit: “Lieber Vorsicht, als Nachsicht!”. Je besser Ihr eure Ladung sichert und polstert, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendetwas kaputt geht. 

Abschluss der Vorbereitung

Und damit dürften wir nun alle Vorbereitungen für den bevorstehenden Umzug abgeschlossen haben, wir haben uns einen Überblick verschafft, welche Ausrüstung wir brauchen und was wir neben dem eigentlichen Transport noch alles zu beachten haben. Wir haben uns angeschaut, welchen Einfluss die Fütterung vor und nach dem Umzug auf das Wohl der Fische haben. Zusätzlich haben wir sorgfältig das zukünftige Leitungswasser analysiert und alle nötigen Schritte eingeleitet, um den Fischen einen möglichst schonenden Übergang bereiten zu können. 
Dementsprechend kann es nun losgehen! 
..aber dies wird erst im nächsten Beitrag passieren.

Bis Bald!

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