Das ist ganz schön kompliziert!
Also jeder der sagt, dass Blogs erstellen leicht wäre, der lügt!
Zugegeben es gibt tausende Tutorials und Schritt-für-Schritt Anleitungen im Internet und mit der nötigen Zeit lässt sich ganz bestimmt alles erlernen, doch diese ist im Leben meist einfach zu selten.
Tausende Einstellungs- und Optimierungslösungen, da dauert es eine ganze Weile, bis man halbwegs zufrieden ist mit dem Ergebnis. Man gewöhnt sich aber schnell an die grundlegenden Funktionen und ich denke auch mit der Zeit werde ich auch noch ein vernünftiges Layout hinbekommen, die Hoffnung stirbt auf jeden Fall zuletzt.
Man kann schon ganz schön verrückt werden, wenn man zehnmal versucht das Menü richtig einzustellen und trotzdem scheitert. YouTube und andere Blogs können einem dabei aber doch schon sehr helfen.
Vor allem geht es mir zunächst um Grundlegendes, da sind Themen wie Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Marketing noch gar nicht enthalten.
Aber was bringt es mir schon jetzt viele Leute zu erreichen, wenn ich diese nach dem ersten Blick auf die Website bereits direkt verliere, weil das Layout nicht gut aussieht.
Daher nehme ich mir Zeit um direkt von Anfang an eine gute Grundlage zu schaffen, insbesondere wegen dem aktuellen Stress um Umzug und andere alltägliche Sorgen, vielleicht auch nicht der beste Zeitpunkt mein Projekt Blog zu starten, ich möchte es aber trotzdem versuchen.
Denn allein der Umzug bietet mir so viel Anlass genau jetzt mit dem Blog zu starten. Es ist schließlich der Beginn des eigenen Artbeckens meiner Pandaschmerlen. Es ist der Beginn meines geplanten Zuchtversuches.
Es ist quasi der Tag 0 dieser Reise, also wohl doch der genau richtige Zeitpunkt um anzufangen.
Schritt für Schritt ans Ziel
Man muss schon sagen, es ist schon sehr überwältigend.
Nicht nur das Programmieren einer Website mit all seinen Designelementen, auch die schiere Anzahl an Themen und Beiträgen, die man gerne verfassen würde. Ich kann mir vorstellen, dass man sich schnell verliert bei so vielen unterschiedlichen Einflüssen. Man muss aber realisieren, es geht nicht alles auf einmal und es geht nicht alles gleichzeitig.
Es ist wichtig sich eine roten Faden zu überlegen, um nicht irgendwann den Überblick zu verlieren. Sonst ist die Motivation wahrscheinlich schnell weg.
Ich bin ein großer Fan von ausgiebiger Planung und dem Erstellen von Listen und Auswertungen und da ich beruflich sowieso jeden Tag mit Excel arbeite, nutze ich dies sehr gern, um für jede Situation einen passenden Plan zu erstellen.
Zunächst war es wichtig eine Struktur in die Vielzahl meiner Ideen zu bekommen, über die ich schreiben möchte. Damit ich nichts vergesse habe ich mir also zunächst eine simple Liste als Themenspeicher für meine Ideen erstellt. Hier habe ich einfach alle Gedanken eingetragen, ungeachtet wie konkret diese schon waren, einfach nur, um nichts zu vergessen. Wann auch immer mir ein spannendes Thema einfällt, schreibe ich es mir direkt irgendwo auf, sollte ich nicht direkt an meine Excel-Liste kommen. So dient auch mal schnell ein kleiner Zettel oder das Handy als Themenzwischenspeicher, bis ich die Sachen in meine Liste übertragen kann.
Der Redaktionsplan
Um mich nicht im Dschungel meiner ganzen Themenideen zu verirren und einen Überblick zu behalten, wann ich welchen Beitrag veröffentlichen möchte, habe ich mir einen Redaktionsplan erstellt.
Sofern es konkret um die Veröffentlichung von Beiträgen geht, dann reicht meine simple Liste nicht mehr aus. Man braucht eine Struktur, einen richtigen Plan.
Hierzu kann man sich zahlreiche Inspirationen aus dem Internet holen, denn es gibt für jedes Fachgebiet den richtigen Redaktionsplan, egal ob es um Blogs geht oder Social-Media Beiträge, diese Art Kalender ist optimal, um termingenau den Überblick behalten zu können. Und vor allem auch, um keine Fristen oder gesetzte Ziele zu verpassen.
Eine kurze Beschreibung vom Inhalt und noch ein paar Keywords schreibe ich mir auch noch auf, um zum richtigen Zeitpunkt wieder im Kopf zu haben, worüber ich schreiben wollte. Hierbei kann ich selbst entscheiden, ob ich mir bereits Stichtage setze, bis wann ein gewisser Beitrag fertig sein soll oder ob ich erst mal nur grob plane, wie ich mir den Beitrag vorstelle. Hier kann ich auch den aktuellen Status der Beiträge eintragen, um vielleicht noch Änderungen an der Planung vorzunehmen, sollte ich beispielsweise mal nicht rechtzeitig fertig werden mit einzelnen Themen.
Und wenn ich mal keine Lust mehr habe alles bis ins kleinste Detail genau zu planen, dann schreibe ich einfach drauf los und schaue, wohin mich das Thema treibt. So ist es auch bei diesem Beitrag, manchmal muss man einfach anfangen und der Rest ergibt sich dann irgendwie schon von ganz allein.
Es fühlt sich fast an wie ein Tagebuch, nur ohne zu intime Einblicke in mein Privatleben zu geben und ich kann über die Themen schreiben, die mich interessieren. Es fühlt sich aber noch nicht so an, als könnte ich mich als Blogger bezeichnen, zu vieles ist dafür noch ein zu großes Fragezeichen in meinem Kopf.
Doch das macht für mich auch den Reiz aus, noch so vieles lernen zu können und seinen Gedanken einfach mal eine Bühne geben zu können.

